Genauigkeit und Zuverlässigkeit

HÖCHSTE QUALITÄT DURCH UNSER LABOR

In unserem Kunststofflabor führen wir anspruchsvolle chemische Analysen durch, die den gesamten Prozess überwachen. Das Labor hat sich spezialisiert auf die Schadensanalyse, Prozessoptimierung, Wareneingangskontrolle und die produktionsbegleitende Qualitätskontrolle am Fertigbauteil.

Viskositätszahl

Bestimmung der Viskositätszahl nach ISO 1628/5 und ISO 307

Bei der Lösungsviskosität muss der Kunststoff in gelöster Form vorliegen. Es wird die Zeit gemessen, die eine Flüssigkeitsmenge benötigt, um eine Kapillare, mit einem bestimmten Durchmesser und einer bestimmten Länge zu durchfließen.

Anwendung der Lösungsviskosität:

  • Charakterisierung der Ausgangsstoffe
  • Auslegung von Anlagen zur Polymerverarbeitung
  • Festlegung optimaler Prozessparameter

Restfeuchte Analyse

Restfeuchte Analyse mittels Aquatrac

Der Wassergehalt ist bei der Verarbeitung von hochwertigen technischen Kunststoffen ein wichtiger Parameter für die Qualität des hergestellten Produkts.

Anwendung der Restfeuchteanalyse:

  • Wareneingangskontrolle der Granulate
  • Überwachung und Optimierung der Granulat-Trockner
  • Messung am Fertigteil, z.B. nach Konditionierung

Glührückstand-Analyse

Glührückstand-Analyse nach ISO 1172

Ermittlung des quantitativen Gehaltes an anorganischen Füll-bzw. Verstärkungsstoffen.

Anwendung der Glührückstand-Analyse:

  • Wareneingangskontrolle der Granulate
  • Identifizierung von Materialien

ATR-Methode

Fourier-Transform-Infrarot Spektroskopie (ATR-Methode)

Die FTIR-Spektroskopie ist eine sehr schnelle und leistungsfähige Analysenmethode zur Materialidentifizierung von Polymeren.

Anwendung der FTIR-Analyse:

  • Wareneingangskontrolle von Granulaten
  • Identifizierung von Materialmischungen-, zusammensetzungen
  • Fehleranalyse

Differenz kalorimetrie

Dynamische Differenzkalorimetrie nach ISO 11357-1/-2-/-3

Die Dynamische Differenzkalorimetrie ist eine Methode aus der Familie der „Thermischen Analyse“. Sie ist seit vielen Jahrzehnten eine aussagekräftige und effiziente Routinemethode in der Kunststoffindustrie. Die Thermoanalyse ist ein wichtiges Hilfsmittel für die Schadensanalyse, sie gibt entscheidende Informationen über Materialzusammensetzung, Verarbeitungseffekten und Schädigungsprozessen.

Anwendungen der DSC-Analyse:

  • Schadensanalyse / Reklamationsbearbeitung
  • Ermittlung des Schmelzpunktes (Materialidentifizierung)
  • Identifizierung von Materialmischungen
  • Aufdecken von Verarbeitungsfehlern
  • Optimierung von Prozessen z.B. beim Verarbeiten von Epoxidharzen

Faseranalyse

Faseranalyse an langfaserverstärkten Thermoplasten

Langfaserverstärkte Thermoplaste sind Thermoplaste deren Faserlänge im Granulat bis zu 20 mm betragen.

Die dabei eingesetzten Fasern können z.B. aus Glas, Kohlenstoff oder Aramid bestehen.  Die Faserlänge wird mittels eines Siebverfahrens ermittelt. Anhand der quantitativen Bestimmung der Faserlänge, wird der Prozess an der Maschine optimiert, damit die Bauteile (z.B. Getriebegehäuse)  den mechanischen Belastungen standhalten können.